Artenhighlights

Alytes obstetricans

Amphibien sind eine eher artenarme Tiergruppe. Von den weltweit ca. 7000 Arten fallen manche durch ihre bemerkenswerte Lebensweise auf.

Apodemus alpicola

Mäuse gelten im städtischen Bereich als allgegenwärtig. Selbst in gut besuchten U-Bahnhöfen kann nachts das geschäftige Treiben der Mäuse beobachtet werden.

Gefleckte Schnarrschrecke

Das Rufen von Heuschrecken ist im Sommer allgegenwärtig. Nicht alle der 87 in Deutschland heimischen Arten sind jedoch häufig, und manche sind sogar vom Aussterben bedroht.

Hundertfüßer Cryptops umbricus

Erstfund für Deutschland: Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München konnten durch DNA-Barcoding den Hundertfüßer Cryptops umbricus erstmals für Deutschland nachweisen.

Mesapamea didyma Esper Type

Highlight im Mai 2016 ist das nah verwandte Artenpaar Mesapamea secalis  (Getreide-Halmeule) und Mesapamea secalella aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Es handelt sich hier um eine sogenannte „Zwillingsart“.

Zygaena fausta

Zygaena fausta ist ein Kleinschmetterling aus der Familie der Widderchen (Zygaenidae). Seine Raupen ernähren sich ausschließlich von den Blättern der Berg-Kronwicke – daher der deutsche Artname „Berg-Kronwicken-Widderchen“. Der auffallend schwarz-orange gefärbte Falter ist mit einer Flügelspannweite von 20-25 mm recht klein.

Gemeiner Totengräber

In Deutschland gibt es acht Arten der Gattung der Totengräber (Nicrophorus), von denen aktuell sieben auch in Bayern belegt sind. Das hier abgebildete Highlight Nicrophorus vespillo  - der Gemeine Totengräber – stellt die wohl bekannteste Art aus der Familie der Aaskäfer (Silphidae) dar.

Einer der größten und attraktivsten Vertreter der über 1.600 in Deutschland nachgewiesenen Kurzflügelkäfer ist Emus hirtus, der Behaarte Kurzflügler.

Die kleinste Käferart Europas ist der weniger als einen halben Millimeter messende Zwergkäfer oder Federflügler Baranowskiella ehnstromi. Forscher der Zoologischen Staatsammlung München konnten nunmehrere Exemplare des Käfers analysieren und sein Genmaterial damit im Internet erstmals verfügbar machen. 

Im Rahmen des DNA-Barcoding parasitischer Wespen konnte die sehr seltene, nur ca. einen Millimeter große parasitische Erzwespe Mymar pulchellum Curtis nachgewiesen werden. Obwohl die Art bereits im Jahre 1832 beschrieben wurde, liegen weniger als ein halbes Dutzend Nachweise aus Deutschland vor.  

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